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Datenschutz & Privatsphäre

Buchungsanonymisierung

Übersicht

Mit dieser Funktion können Sie eine Datumsgrenze festlegen, nach der Buchungen anonymisiert werden. Das bedeutet, dass das System weiterhin Informationen darüber speichert, welche Ressource wann gebucht wurde. Der mit der Buchung verknüpfte Nutzer wird jedoch dauerhaft von den Daten getrennt, sodass die Anonymität gewährleistet ist.

Diese Funktion ist hilfreich, um die Menge der in Flexopus gespeicherten personenbezogenen Daten zu minimieren. Dadurch unterstützt sie den Datenschutz und die Einhaltung von Vorschriften wie der DSGVO.


Konfiguration

So konfigurieren Sie die Anonymisierungseinstellungen in Flexopus:

  1. Navigieren Sie als Administrator zu Dashboard > Einstellungen > Datenschutzeinstellungen > Buchungsanonymisierung.
  2. Aktivieren Sie die Option und legen Sie das Anonymisierungsintervall fest, also die Anzahl der Tage.

Das System anonymisiert Buchungen automatisch täglich auf Grundlage des von Ihnen festgelegten Intervalls. So wird sichergestellt, dass vergangene Buchungen entsprechend Ihren Datenschutzpräferenzen anonymisiert werden.

Anonymisierungseinstellungen
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Hinweis: Flexopus erfasst außerdem Protokolldaten zu Nutzeraktivitäten wie Buchungen, Bearbeitungen, Löschungen und fehlgeschlagenen Login-Versuchen. Die Protokolldaten im Zusammenhang mit Buchungen werden durch diese Einstellung ebenfalls anonymisiert. Dadurch wird sichergestellt, dass Buchungen nicht über die Protokolle nachverfolgt werden können.

EU-basierte Kunden

Viele EU-basierte Flexopus-Kunden aktivieren die Anonymisierungseinstellungen, um die Erfassung nutzerbasierter Statistiken zu verhindern. Dies geschieht häufig aufgrund von Bedenken des Betriebsrats, da Büro-Buchungen mit Mitarbeitenden verknüpft werden könnten und dadurch potenziell nachvollziehbar wäre, wann und wo Mitarbeitende gearbeitet haben. Da der Hauptzweck von Flexopus darin besteht, die Büroauslastung zu optimieren, verlangt der Betriebsrat häufig, dass vergangene Buchungen anonymisiert werden.

Gemäß DSGVO sollten personenbezogene Daten nur so lange gespeichert werden, wie es zur Erfüllung des Zwecks der Datenerhebung erforderlich ist — in diesem Fall zur Buchung einer Ressource. Sobald der Zweck der Buchung erfüllt ist, können personenbezogene Daten anonymisiert werden.

Es kann jedoch gültige Gründe geben, Daten länger zu speichern. Ebenso kann es sein, dass Sie nicht der DSGVO unterliegen. In diesem Fall können Sie Buchungen aufbewahren und nutzerbasierte Statistiken verwenden. Auch als EU-basierter Kunde können Sie berechtigte Gründe haben, Daten über einen längeren Zeitraum aufzubewahren.

Statistiken

Nachdem die Daten anonymisiert wurden, kann Flexopus weiterhin Auslastungsstatistiken auf Gebäude-, Etagen- und Ressourcenebene bereitstellen. Es ist jedoch nicht mehr nachvollziehbar, welcher Nutzer in der Vergangenheit anwesend war. Weitere Informationen zu den Statistiken finden Sie hier:

Gebäudeanalyse
Übersicht Statistiken in Flexopus werden ohne Verwendung personenbezogener Daten erstellt. Die Berechnungen basieren auf anonymisierten Buchungen und konzentrieren sich ausschließlich darauf, welche Ressource wann gebucht wurde. Für diese Statistiken ist es irrelevant, welcher Nutzer die Buchung vorgenommen hat. Daher können die Daten in Übereinstimmung mit der DSGVO auf unbestimmte Zeit
Ressourcen Heatmap & Auslastung
Übersicht Die Ressourcen-Heatmap und die Auslastungsstatistiken werden ohne Verwendung personenbezogener Daten erstellt, ähnlich wie die Gebäudestatistiken. Diese Berechnungen basieren auf anonymisierten Buchungen und konzentrieren sich ausschließlich darauf, welche Ressource wann gebucht wurde. Da für diese Berechnungen keine nutzerspezifischen Informationen erforderlich sind, können die Daten gemäß DSGVO-Richtlinien unbegrenzt gespeichert